„Es ist unser gemeinsames Anliegen und Ziel, die wichtige Infrastruktur zu sanieren, leistungsfähig für die Zukunft zu machen und gleichzeitig der wachsenden Nachfrage an moderner, nachhaltiger Mobilität länderübergreifend mit attraktiven öffentlichen Nahverkehrsangeboten nachzukommen“, erklärt Anjes Tjarks, Hamburgs Senator für Verkehr und Mobilitätswende. Pendelverkehr, steigende Mobilitätsbedürfnisse, Kapazitätsengpässe im Schienenverkehr und eine ausbaufähige Radinfrastruktur sind die Herausforderungen, die sich der Allianz stellen müsse, um den wirtschaftlichen Erfolg in der südlichen Metropolregion Hamburgs dauerhaft aufrechtzuerhalten. „Unser Ziel ist es, den Menschen bessere Pendelmöglichkeiten zu bieten, Unternehmen eine verlässliche Infrastruktur bereitzustellen und den Wirtschaftsstandort insgesamt zu stärken. Ob Straßen- und Schienenverkehr, Radschnellwege oder innovative Mobilitätsangebote – wir bündeln unsere Kräfte, um die Mobilität der Zukunft aktiv zu gestalten“, so Olaf Lies, Niedersächsischer Minister für Wirtschaft, Verkehr, Bauen und Digitalisierung.
Mit rund 25.000 Unternehmen und 312.000 Arbeitsplätzen ist die Süderelbe-Region wirtschaftlich stark. Als Teil der Hamburger Wirtschaft, Anschlusspunkt des Hafens und Wohnort vieler in der Hansestadt Beschäftigter ist sie auch für die Elbmetropole ein bedeutender Nachbar. Um die Leistungsfähigkeit der Metropolregion zu sichern, haben sich nun Hamburg und Niedersachsen mit den drei Landkreisen Harburg, Lüneburg und Stade zur „Mobilitätsallianz für die Süderelbe-Region“ zusammengeschlossen. Länderübergreifend soll so eine zukunftsorientierte und nachhaltige Mobilität geschaffen und die Infrastruktur ausgebaut werden. Die Kooperation ist vorerst auf fünf Jahre angelegt.
Wirtschaftlichen Erfolg der Süderelbe-Region aufrechthalten
Starke Partnerschaft für die Mobilität der Zukunft
Geplant ist zum Beispiel, bei der S6 mehr Plätze und eine engere Taktung zu schaffen sowie die Strecke zu digitalisieren. Darüber hinaus sollen der Bahnknoten Hamburg, Park+Ride-Angebote, Switch-Punkte, Stadtrad-Stationen sowie die Radverkehrsinfrastruktur ausgebaut werden. Mit Deutschlandticket, On-Demand-Angeboten von HVV Hop und neuen Expressbuslinien im Hamburger Süden seien für eine zukunftsorientierte Mobilität bereits wichtige Weichen gestellt worden. Unternehmen im Süderelberaum sollen auch vom Know-how privater Firmen und von Wirtschaftsverbänden profitieren und beim betrieblichen Mobilitätsmanagement unterstützt werden. „Mit der Mobilitätsallianz für die Süderelbe-Region schaffen wir eine starke Partnerschaft, die nachhaltige, moderne und leistungsfähige Verkehrslösungen voranbringt“, ist Lies überzeugt. In einem Steuerungskreis soll nun über erste Maßnahmen und Projekte beraten werden.
mm/sb
Quellen und weitere Informationen
Ähnliche Artikel

Metropolregion Hamburg zeigt Lösungen für Mobilitätsmanagement

Die Zukunft der Mobilität

Nachhaltige Mobilität: Metropolregion Hamburg unterstützt Betriebe mit Reallabor
