Mit dem Ausbau verändert sich auch die technologische Agenda. Energiespeicher und leistungsfähige Stromnetzwe werden wichtiger, um Windstrom verlässlich ins Energiesystem zu integrieren. KI und Digitalisierung helfen bei Wartung, Steuerung und Optimierung. Im Offshore-Bereich beeinflussen zunehmend auch Häfen, Installationsschiffe, Kabel und belastbare Lieferketten das Tempo des Ausbaus. Wasserstoff und die Umwandlung von einer Energieform in die andere durch Power-to-X eröffnen zusätzliche Möglichkeiten, erneuerbaren Strom für industrielle Anwendungen nutzbar zu machen.
"Ob Herausforderungen beim Netzanschluss, Energiesicherheit, die Integration von Speichertechnologien oder KI-basierte Wartungslösungen: Auf der WindEnergy Hamburg 2026 treffen Politik, Verwaltung und Wissenschaft auf die führenden Akteure der Windindustrie, um gemeinsam die Zukunft der Onshore- und Offshore-Windenergie zu gestalten. Windenergie ist nicht nur entscheidend für das Erreichen der Klimaziele, sondern auch für die Stärkung der europäischen Energiesicherheit und industriellen Wettbewerbsfähigkeit", sagt Claus Ulrich Selbach, Vice President Exhibitions Maritime & Energy bei der Hamburg Messe und Congress.
Beim Auftakt der WindEnergy Hamburg sind führende internationalen Unternehmen der Branche präsent. Mit dabei sind unter anderem Iberdrola (ES), Ørsted (DK), Siemens Gamesa (DE/ES), Vattenfall (SE), Vestas (DK) und EDP (PT). Im Mittelpunkt stehen Themen wie Energiesicherheit, Wettbewerbsfähigkeit oder Investitionen und die Frage, unter welchen Bedingungen Windenergie weltweit weiter skaliert werden kann.
Die Eröffnungskonferenz am 22. September von 10:30 bis 12:00 Uhr (MEZ) wird live übertragen. Und kann hier online verfolgt werden: Live-Streams - WindEnergy Hamburg
Weitere Einblicke in internationale Märkte bietet das Global Markets Theatre der WindEnergy Hamburg.