Hamburg gibt Gas beim Wasserstoff

Schulterschluss für eine grüne Zukunft

Zwei Frauen laufen Hand in Hand einen begrünten Weg bei sonnigem Wetter entlang.

Auf die Plätze, fertig, los: Mit starken Akteuren stellt Hamburg und die Metropolregion die Weichen für den Hochlauf eines wettbewerbsfähigen Wasserstoff-Ökosystems.

Erneuerbare Energien Hamburg (EEHH)

Geballtes Know-how

  • EEHH bündelt H2-Aktivitäten der Metropolregion Hamburg
  • Cluster bringt Wasserstoffakteur:innen mit diversen Formaten zusammen
Luftaufnahme von Windrädern und Solarpanelen auf grünem Gelände nahe einer Stadt mit Hafen und Autobahnen.
Grüner Wasserstoff ist seit 2022 festes Thema von EEHH

Mission

Das Cluster Erneuerbare Energien Hamburg (EEHH) versteht sich als Branchennetzwerk, bestehend aus rund 300 Unternehmen, Hochschulen und Institutionen. Ziel ist es, Akteur:innen aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik eine gemeinsame Plattform zu bieten. Die Arbeit des Netzwerks erstreckt sich von On- und Offshore-Wind und Solar über Erneuerbare Wärme, Sektorenkopplung und Batteriespeicher bis zu grünem Wasserstoff. Dieser ist seit 2022 ein festes Schwerpunktthema des Clusters. Laut EEHH hatten im Jahr 2025 über ein Drittel der Mitgliedsunternehmen laufende Geschäfte oder konkrete Ambitionen im Bereich Wasserstoff. Das Cluster bündelt die H2-Aktivitäten in Hamburg und der Metropolregion auf einer interaktiven Projektkarte.

Services

Das EEHH bietet diverse Formate zum Austausch an:

  • Bei ‚Das grüne Wasserstoff-Sofa‘ kommen Expert:innen aus Mitgliedsunternehmen und von außerhalb in kleiner Runde zusammen.
  • Für die Cross-Cluster-Konferenz Wasserstoff bündeln EEHH, Hamburg Aviation, Hamburg Cruise Net, Logistik-Initiative Hamburg und Maritimes Cluster Norddeutschland Know-how.

HY-5

Grüner Wasserstoff aus Norddeutschland

  • Fünf norddeutsche Bundesländer bilden grüne Wasserstoffinitiative HY-5
  • Auf dem Weg zu Europas Wasserstoffregion Nr. 1
Techniker sichert sich auf einem Windrad zur Wartung bei bewölktem Himmel und grünem Landschaftshintergrund.
Überschüssige Energie aus Windkraft könnte zur Produktion von grünem Wasserstoff genutzt werden. Dazu bündeln fünf norddeutsche Bundesländer ihre Kräfte

Mission

Auch über die Grenzen der Stadt hinaus ist Hamburg rund um das Thema grüner Wasserstoff engagiert: Hinter HY-5 stehen fünf norddeutsche Bundesländer – Niedersachsen, Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern, Bremen und Hamburg. Die Standortinitiative der Wirtschaftsförderungen will Norddeutschland zur stärksten Zukunftsregion für grünen H2 in Europa machen. Fakt ist schließlich: Die Bundesländer produzieren mehr grüne Energie, als genutzt werden kann. Diese könnte zukünftig für die Produktion von grünem H2 genutzt werden.

Services

Die Standortinitiative HY-5 unterstützt Investor:innen und ansiedlungsinteressierte Unternehmen. Darüber hinaus stellen die fünf Bundesländer die Vorteile Norddeutschlands auf internationalen Messen und Konferenzen heraus.

Norddeutsches Reallabor (NRL)

Starke Allianz für Zukunftstechnologien

  • Energiewende-Allianz Norddeutsches Reallabor
  • Neue Wege zur Klimaneutralität – mit grünem Wasserstoff
Industrielle Anlage mit beschrifteten Rohren für Prozesswasser und Wasserstoff.
Wasserstoff Elektrolyseure in Norddeutschland sollen langfristig bis zu 330.000 Tonnen CO2 jährlich sparen

Mission

Mehr als 50 Partner aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik haben sich für das Norddeutsche Reallabor (NRL) zusammengeschlossen. Eines der Ziele: Die CO2-Emissionnen im Norden bis 2035 um 75 Prozent reduzieren. Um dies zu erreichen, werden neue Wege zur Klimaneutralität erprobt. Im Mittelpunkt stehen besonders energieintensive Bereiche, wie Industrie, Wärmeversorgung und Mobilität. Dabei erstreckt sich die NRL-Modellregion über die Bundesländer Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern, Bremerhaven und Hamburg. Hier sollen Elektrolyseure mit hoher Leistung, Abwärmenutzung, Sektorenkopplung sowie Demonstratoren im Mobilitätssektor und Wärmeversorgung erprobt werden. So könnten langfristig bis zu 330.000 Tonnen CO2-Emissionen jährlich eingespart werden. Die Energiewende-Allianz spielt eine strategische Rolle beim Aufbau einer Wasserstoffwirtschaft in Norddeutschland.

Services

Das NRL bringt beispielsweise in ‚Transformation Labs‘ Stakeholder aus Industrie, Verwaltung und Zivilgesellschaft zusammen, um Herausforderungen und Chancen der Energiewende praxisnah zu diskutieren.

Hanseatic Hydrogen Center for Aviation und Maritime (H2AM)

Luftfahrt und Schifffahrt dekarbonisieren

  • Entwicklungsschmiede von Wasserstoffanwendungen
  • Grüner Wasserstoff für Luftfahrt und Schifffahrt

 

Zwei Industriearbeiter mit Schutzhelmen inspizieren Rohrleitungen und Anlagen in einer Fabrikhalle.
Bei H2AM soll die gesamte Wasserstoff Wertschöpfungskette berücksichtigt werden, in Hamburg wird vor allem die Entwicklung von Brennstoffzellen für Schiffsantriebe vorangebracht

Mission

Das Hanseatic Hydrogen Center for Aviation und Maritime (H2AM) ist Teil des nationalen Innovations- und Technologiezentrums für Wasserstoff-Technologien (ITZ H2). Es soll für Startups und KMU eine neuartige Forschungs- und Testumgebung schaffen. Dabei geht es stets um die gesamte Wertschöpfungskette: Hybridisierung von Antrieben, Betankung, Logistik, Lagerung und Aufbereitung von grünem Wasserstoff und wasserstoffbasierter Brennstoffe sowie das Testen von Komponenten und Systemen. Der Fokus des norddeutschen Forschungsnetzwerks liegt auf Luftfahrt und Schifffahrt, mit Standorten in Stade, Bremen/Bremerhaven und Hamburg. Dabei nimmt die Elbmetropole als bedeutender Standort für beide Branchen eine zentrale Rolle ein. Die Forschungen treiben das Zentrum für angewandte Luftfahrtforschung (ZAL) sowie das Fraunhofer Center für Maritime Logistik und Dienstleistungen (CML) voran.

Services

Um beispielsweise die Entwicklung von Brennstoffzellensysteme für Schiffsantriebe voranzutreiben, errichtet das Fraunhofer CML ein Testzentrum mit Labor (Fuel Cell Integration Center) am ZAL, das über eine H2-Versorgung verfügt.

Mehr zu Future Hamburg 

Sie möchten mehr über Innovationen erfahren oder das Netzwerk in Hamburg kennenlernen, dann sind Sie hier richtig.

Carmen Leichsenring
IHRE ANSPRECHPARTNERIN

Carmen Leichsenring

Projektmanagerin Future Hamburg
+49 40 / 41 11 10 - 639

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