Hamburg gestaltet die Quantenära

Hamburg – Quantenwegbereiter?

Drei junge Erwachsene schauen lächelnd gemeinsam auf eine Karte oder einen Stadtplan in modernem Gebäude.

Ein starkes Ökosystem braucht starke Akteure. Diese Player treiben die Quantentechnologie von Hamburg aus voran.

DLR Quantencomputing-Initiative

Brückenschlag zwischen Grundlagenforschung und industrieller Anwendung

  • Innovationszentrum: Infrastruktur auf 1.640 m²
  • Laserlabore zum Aufbau der Quantencomputer
  • Reinraum zur Entwicklung mikrofabrizierter Quantenchips
Sechs Männer in Anzügen präsentieren gemeinsam ein technisches Gerät vor einem Banner mit dem Text „Experience the future of compute“.
Eröffnung des Innovationszentrums in Hamburg

Mission

Die DLR Quantencomputing-Initiative (DLR QCI) bringt Forschung, Industrie und Startups zusammen, um gemeinsam Quantencomputer, Fertigungstechnologien und relevante Anwendungsfälle zu entwickeln und die technologische Souveränität Deutschlands zu sichern. Dabei setzt das DLR in seinen Innovationszentren in Ulm und Hamburg auf Technologieoffenheit. In Ulm entstehen universelle Quantenprozessoren auf Basis photonischer Schaltkreise und Neutralatomen, während in Hamburg die Technologie der Ionenfallen im Mittelpunkt steht. In sechs Projekten in Hamburg-Lokstedt werden Quantencomputer und die dafür nötigen Fertigungsmethoden entwickelt. Die DLR QCI stellt dafür die gesamte technische Infrastruktur bereit.

Services

Auf 1.640 m² umfasst Hamburgs Innovationszentrum Laserlabore zum Aufbau von Quantencomputern, einen Reinraum zur Entwicklung mikrofabrizierter Quantenchips, weitere Labore für Aufbau- und Verbindungstechnik, etwa um Quantenchips mit ihrer Ansteuerung zu verbinden, sowie spezielle Werkstätten für die Chipherstellung.

Förderinitiative Quantencomputing

Mittel für Hamburgs Quanten-Zukunft

  • Zuschüsse bis zu 1 Million Euro für Forschungs- und Entwicklungs-Projekte
  • Bis zu 150.000 Euro für Startups
  • Beteiligungskapital bis zu 1 Million Euro für Startups

 

 

Bronzestatue eines Bogenschützen vor dem Gebäude der Hamburger Investitions- und Förderbank (IFB).
Quantencomputing-Projekte sollen mit bis zu 1 Million Euro gefördert werden.

Mission

Im Rahmen des Maßnahmenpaketes zum Aufbau eines Hamburger Quantencomputing-Ökosystems unterstützt die Hamburgische Investitions- und Förderbank (IFB Hamburg) Unternehmen und Startups, die im Bereich Quantencomputing innovative Produkte, Verfahren oder Dienstleistungen erforschen und entwickeln. Durch Mittel für Forschungs- und Entwicklungskooperationen von Unternehmen und Forschungseinrichtungen, sollen neuartige Quantencomputersysteme und -komponenten ermöglicht sowie Anwendungen in Bereichen wie Optimierung oder Verschlüsselung entwickelt werden. Ziel ist die Etablierung Hamburgs als ein führender Standort für Quantencomputing. Profitieren können von den Investitionen der IFB Hamburg alle Branchen – von Logistik über Biotechnologie bis Energiewirtschaft. Antragsberechtigt sind Startups, Unternehmen oder Konsortien aus Unternehmen, sowie Hochschulen und Forschungseinrichtungen mit Sitz in Hamburg. 

Services

Förderung durch die Programme PROFI (Fokus auf etablierte Unternehmen) sowie InnoFounder, InnoRampup und Innovationsstarter Fonds (Fokus auf Startups). Für FuE-Projekte sind Zuschüsse von bis zu 1 Million Euro möglich. Startups können max. 150.000 Euro oder ein Beteiligungskapital von max. 1 Million Euro beantragen.

Hamburg Quantum Innovation Capital (hqic)

Technologische Durchbrüche in praktische Anwendungen übersetzen

  • Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft vernetzen
  • Technologie in praktische Anwendungen bringen
  • Strategieentwicklung für Metropolregion
Beleuchtetes modernes Gebäude und Hafenkräne am Wasser bei Abenddämmerung.
hqic soll als Anlaufstelle für Kooperationsprojekte im Bereich Quantentechnologie fungieren.

Mission

Die Quantentechnologie-Initiative der Stadt Hamburg verbindet Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft und unterstützt den Wissens- und Technologietransfer, um die Metropolregion als Forschungs-, Entwicklungs- und Umsetzungsraum für Technologieinnovationen zu etablieren. Damit kultiviert sich der Standort als Baustein der europäischen und nationalen Quantentechnologie-Strategie. Durch die Vernetzung aller relevanten Gruppen sollen technologische Durchbrüche schnell in praktische Anwendungen übersetzt und in die Wertschöpfungskette integriert werden. Branchenübergreifender Ansprechpartner ist ARIC, zur Qualifizierung der benötigten Fachkräfte ist die Hamburg Quantum Computing School in Planung, getragen durch UHH und TUHH. Zur Unterstützung von Startups oder Forschungs- und Entwicklungsvorhaben können Mittel über die IFB Förderinitiative Quantencomputing beantragt werden.

Services

hqic fungiert als Anlaufstelle für Erstinformationen zu Transferformaten sowie Kooperations- und Entwicklungsprojekten. Weitere Aufgaben: Strategische Abstimmung bei Projekten, Organisator für Informationsveranstaltungen und Öffentlichkeitsarbeit auf lokaler, nationaler und internationaler Ebene. 

IQHH

 

Fraunhofer Industrial Application Center Quantum Computing Hamburg

  • Analyse vielversprechender Anwendungsfälle
  • Kooperation verschiedener Fraunhofer Institute
  • Anwendungsorientiertes Wissensangebot
Nahaufnahme eines komplexen, kupferfarbenen Mikrochip-Schaltkreises mit violetten Elementen.
IQHH: Gebündelte Ressourcen für eine passgenaue Nutzung von Quantencomputing in der Wirtschaft.

Mission

Um Quantencomputing gezielt für die Wirtschaft nutzbar zu machen, haben sich die Fraunhofer-Institute CML, ITMP, IAP und IAPT zu einem virtuellen Anwendungszentrum zusammengeschlossen. Das IQHH sucht nach vielversprechenden Einsatzmöglichkeiten und entwickelt passende Quantenalgorithmen. Diese werden auf Simulatoren und echten Quantencomputern getestet und ausgeführt.

Der Schwerpunkt liegt derzeit auf:

  • Maritimer Logistik: Optimierung komplexer Routenplanung
  • Katalysatorforschung: Simulation von Platin-Katalysatoren durch Vereinfachung der Rechenmodelle
  • Additiver Fertigung: Erkennung von Defekten in Bauteilen mit einer Kombination aus Quanten- und klassischen KI-Methoden
  • Wirkstoffforschung: Schnellere Entwicklung neuer Medikamente durch quantenbasierte Optimierungsmethoden

Services

Das IQHH bietet ein anwendungsorientiertes Wissensangebot, damit Endanwender:innen mit geringen Kenntnissen von Quantencomputing-Hardware und -Software schnell die Vorteile der zukunftsweisenden Technologie nutzen können. Dabei reicht das Angebot von Quantum-Readiness-Analysen über Problem-Mapping bis zu Simulationen

Mehr zu Future Hamburg 

Sie möchten mehr über Innovationen erfahren oder das Netzwerk in Hamburg kennenlernen, dann sind Sie hier richtig.

Carmen Leichsenring
IHRE ANSPRECHPARTNERIN

Carmen Leichsenring

Projektmanagerin Future Hamburg
+49 40 / 41 11 10 - 639

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